...immer noch aktuell

Das erste Buch der Bibel wurde von Mose, dem grossen Propheten Gottes, auf Anweisung des Herrn niedergeschrieben und ist etwa 1500 v. Christus entstanden. Die Juden nennen das erste Buch Mose nach seinem ersten Wort: »Bereschith« (»Im Anfang«); die griechischen Übersetzer des AT nannten es »Genesis« (»Ursprung / Entstehung«).

Es ist ein von Gottes Geist inspirierter Bericht über die Erschaffung der Welt und die Anfänge der Menschheitsgeschichte; es offenbart uns den Ursprung der Schöpfung und des Menschen, den Sündenfall und das gnädige Rettungshandeln Gottes.

Der Kyros-Zylinder gilt als erstes Menschenrechtsdokument.

Der König von Persien Kyros II. ca. 590 – 530 v. Chr. ging als einer der barmherzigsten Eroberer aller Zeiten in die Geschichte ein. Seine Herrschaft gilt als eines der frühesten Beispiele für Pluralismus und Toleranz. In Keilschrift wurden die Erlasse des Königs Kyros in Ton graviert. Dann wurde der Zylinder gebrannt und damit wurde das Gesetz gültig.

Ich verkünde heute, dass jeder Mensch frei ist jede Religion auszuüben, die er möchte und dort leben kann, wo er möchte unter der Bedingung, dass er das Besitztum anderer nicht verletzt.

Nach rabbinischer und überwiegender, historisch-kritischer Auffassung verlangt der Rechtssatz bei allen Körperverletzungsdelikten einen angemessenen Schadensersatz vom Täter, um die im Alten Orient verbreitete Blutrache illegal zu machen, durch eine Verhältnismäßigkeit von Vergehen und Strafe abzulösen und Gleichheit vor dem Gesetz für Männer und Frauen, Arme und Reiche herzustellen.

Mose gibt dem Volk Israel Anweisungen, was geschehen soll, wenn einer dem anderen Böses getan hat. „Ist Schaden entstanden, dann musst du geben: Leben für Leben, Auge für Auge, Zahn für Zahn, Hand für Hand“. Es wurden mit Wonne die Strafen im Namen Gottes umgesetzt und nicht nach dem Vorbild des Persischen Königs Kyros ll.

Christus verkündete in seiner Bergpredigt

„Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Auge für Auge und Zahn für Zahn. Ich aber sage Euch: Leistet dem, der Euch etwas Böses antut, keinen Widerstand, sondern wenn Dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin.“

Aber das wollte die Menschheit nicht umsetzen. Vor allem nach dem Völkermord an den Katharern wurden die alten Schriften aus dem Buch Mose eins zu eins umgesetzt.

Die römischen Gebieter wollten eine bedingungslose Unterwerfung und keine Gleichstellung. So wurde auch das Christentum wie die erfolgreichen Legionen militärisch und diktatorisch aufgebaut.

Inquisation, Folter und Todesstrafen

Während hunderten von Jahren wurden die Menschen geknechtet, gefoltert und hingerichtet. Alles Grausame verstärkte sich mit dem Buch DER HEXENHAMMER. Die Rechtfertigung für Folter und Todesstrafe war ein Bibelsatz aus dem Alten Testament. "Eine Zauberin sollst Du nicht am Leben lassen"

So begann ein Hexenverfolgungswahn, der viele Andersgläubige umbrachte und vertrieb. Es war eines der ersten Bücher, die in Strassburg (Elsass) nach dem Gutenberg Druckverfahren hergestellt wurden.

32 000 Exemplare des Buches  DER HEXENHAMMER wurden gedruckt und als Gesetz angewendet.

Willkür von Laien bestimmten über Leben oder Tod

32 000 Exemplare des Buches Der Hexenhammer wurden gedruckt und als Gesetz angewendet. Darin wurde beschrieben, wie man innerhalb 1 Tages jedes Geständnis erfoltern konnte. Das Vermögen des Verurteilten wurde danach zu je 1/3 zwischen Kirche, Staat und dem Inquisitor aufgeteilt.

Alles begann vor 3500 Jahren an der Seiden- und an der Weihrauch-Strasse im Nahen Osten.  Aufgeschrieben wurde das Wissen und Unwissen von mündlichen Überlieferungen. Judentum, Islam und Christentum - die Folgen waren eine Blutspur seit tausenden von Jahren und es wiederholt sich immer wieder.

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